Caprese

Caprese bedeutet übersetzt “zu Capri gehörend”, aber das nur am Rande. Genaugenommen ist es ja ein Vorspeisensalat und muss daher korrekterweise “insalata caprese” heißen. Die Farben Grün, Weiß und Rot erinnern an die italienische Nationalflagge. Einfach, gut.

2-3 aromatische Tomaten
1 Büffelmozzarella
Basilikum
bestes Olivenöl
ggf. besten Aceto balsamico
Salz
Pfeffer

Das Gericht steht und fällt mit der Qualität der Zutaten.

Ein Büffelmozzarella kostet etwas mehr, aber der Geschmack entschädigt dafür. Es ist kein Vergleich zum Supermarktmozzarella. Außerdem wird der Büffel-Mozzarella gezupft. Ich kenne einen Italiener, der es fast als Beleidigung empfinden, wenn er geschnitten wird.

Ach ja: wenn man keine schönen Tomaten bekommt, sollte man eine andere Vorspeise wählen. Übrigens schmeckt es viel aromatischer, wenn die Tomaten Raumtemperatur haben und nicht kalt aus dem Kühlschrank kommen.

Tomaten waschen, vom Strunk befreien und in gleichbereite Scheiben schneiden. Kleine Tomaten vierteln.
Mozzarella in ähnlich breite Scheiben schneiden (oder eben zerzupfen).
Tomatenscheiben auf einer Servierplatte nebeneinander ausbreiten. Salzen, Pfeffern und mit Olivenöl sowie (auch wenn es nicht authentisch italienisch ist, aber es ist hierzulande mittlerweile so üblich geworden) Aceto balsamico beträufeln (nicht ertränken).
Jetzt die Mozzarellascheiben (oder Stücke) auf den Tomatenscheiben verteilen und mit jeweils ein bis zwei Blättern Basilikum krönen.

Nachtrag: Mittlerweile lasse ich den Balsamico immer weg und ich trenne Tomaten und Mozzarella lieber, dann kann sich jeder nach eigenem Gusto den perfekten Haps zusammenstellen. Tomaten am Tellerrand verteilen, gezupften Mozzarella in die Mitte. Viele frische Basilikumblätter darüber verteilen. Aber egal wie man anrichtet, es ist bei Verwendung guter Zutaten immer wieder ein Gedicht. Noch ein letzter Tipp: Die Stücke sollten mundgerechte Größe haben, so dass sie direkt und ohne Messer gegessen werden können.

Also dann, guten Appetit.