Cranberry-Rotkohl

Ich brauchte eine Rotkohlvariation, die besser zu einem Thanksgivingdinner passt als die klassische, daher finden hier Cranberries Verwendung. So werde ich bestimmt öfter und auch zu anderen Gelegenheiten den Rotkohl zubereiten.

2kg Rotkohl
4 Zwiebeln
3-4 El Schmalz
30 Wacholderbeeren
3 Lorbeerblätter
10 Pimentkörner
3 Gewürznelken
250ml Apfelsaft
400g Cranberrys
Ahornsirup
Essig
Salz
Pfeffer

Zuerst beim Rotkohl die äußeren Blätter entfernen, dann waschen, vierteln und Strunk rausschneiden. Danach den Rotkohl in dünne Streifen schneiden und mit einem Schuss Öl und 2-3 Prisen Salz richtig kräftig durchkneten. Einmalhandschuhe sind dabei echt praktisch!
(Das war das erste Mal, dass ich mir so einen Gemüsehobel aus der Fernsehwerbung gewünscht habe, denn meine Finger waren nach 2 Kohlköpfen rotblau gefärbt. Einweghandschuhe sind auch hilfreich. PS: Mittlerweile hab ich einen solchen Hobel, schneide aber doch lieber mit einem scharfen, großen Messer. Die Investition kann man sich echt sparen!)
Die Wacholderbeeren, Nelken und Pimentkörner im Mörser zerkleinern.

Die Zwiebeln fein würfeln und im Schmalz (ja, ich will herzhaftes Fett) bei mittlerer Hitze andünsten. Wenn sie glasig sind, kommt der Rotkohl dazu. Ein richtig großer Topf ist empfehlenswert.
Nach ca. fünf Minuten den Apfelsaft zugießen sowie die Gewürze zugeben. Deckel auf den Topf. Einmal kurz aufkochen und dann eine knappe Stunde leicht köcheln lassen.
Cranberries abspülen, die angematschten aussortieren und entsorgen, die guten in den Rotkohl einrühren. Nach etwa 15 Minuten sollten die Beeren aufgeplatz sein.
Jetzt noch mit Salz, Pfeffer, Essig und Ahornsirup abschmecken.

Schmeckt aufgewärmt fast noch besser als frisch. Ideal, um ihn einen Abend vorher zuzubereiten. Lässt sich auch gut einfrieren.