Limonensuppe aus Hyderabad

Leicht, sommerlich, frisch, spannend.
Der indische Name ist „Hyderabadi Gosht Shorva“ und es gibt sie – wie so oft – in verschiedenen Versionen, diese kommt von Renate und Peter. Die Limone kitzelt die Zunge und die restlichen Gewürze veranstalten ein Feuerwerk der Aromen im Mund. Unbedingt mal ausprobieren. Sie war die Vorspeise beim indischen Abend meiner Kochgruppe. Danke für das Rezept.

Zimtstange (in 3 Teile gebrochen)
6 Nelken
3 grüne Kardamomkapseln
1TL Pfeffeerkörner (schwarz)
4EL Ghee
2 Zwiebeln
5 Kartoffeln
0,25TL Kurkuma
1,5l Gemüsebrühe
4EL Korianderblätter
0,25l Kokosmilch
1/8l Crème Fraîche
Saft einer Limone
Salz

Zwiebeln schälen und feinst würfeln, Kartoffeln schälen und in Würfel mit 2cm Kantenlänge schneiden.
Zimt, Nelken, Kardamom und Pfeffer im Mörser ganz grob anknacken und in einen Teebeutel geben und diesen zuknoten.
Das Ghee in einem Topf zerlassen und die Zwiebeln und Kartoffeln darin für etwa 10 Minuten anschmoren, dabei immer wieder bewegen. Dann Kurkuma, Brühe und den Gewürzteebeutel zugeben und einmal aufkochen. Die Temperatur reduzieren und für etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Dann vom Herd nehmen, Korianderblätter einrühren und mit Salz abschmecken. Den Gewürzteebeutel entfernen und alles mit dem Mixstab fein pürieren.
Soweit die Vorbereitung, die auch schon 1-2 Tage vorher erfolgen kann (im Kühlschrank lagern).

Nun die Suppe erwärmen (falls vorbereitet wurde), Kokosmilch sowie Crème Fraîche einrühren. Mit Salz und Limettensaft abschmecken und sogleich in vorgewärmten Suppentellern servieren.

Die Konsistenz ist schlonzig, cremig, kann aber durch Zugabe von Brühe verdünnt werden. Macht es so, wie Ihr es am liebsten mögt…

PS: Durch Zugabe von gekochtem oder angebratenem Lamm- oder Hühnerfleisch bzw. Reis kann die Suppe noch herzhafter gestaltet werden. Hat sie aber nicht nötig.