Martinsgans 2019

Wie schon im letzten Jahr lachte mich im Kalender der Martinstag an und ich dachte mir, man könne ihm ja mal wieder ein nettes Essen in Form einer Martinsgans widmen. Also beim Bauern eine Gans bestellt und nette Menschen eingeladen.

Die Gans habe ich wieder ganz klassisch zubereitet, das Grundrezept gibt es hier: Gans, ganz klassisch: Martinsgans – Gänsebraten mit Beifußsoße

Leider war das gute Tier dieses Jahr nicht ganz so fett (wie im verlinkten Rezept) und brachte nur 2,7kg auf die Waage. Es hat für vier Personen gut gereicht, allerdings fehlte mir am nächsten Tag das Resteessen. Da habe ich bei der Bestellung nicht dran gedacht, ein Richtwert anzugeben. Also fürs nächste Mal merken!

Natürlich habe ich dann auch die Garzeit angepasst (40 Minuten feucht auf der Brust, dann 2 Stunden auf dem Rost mit der Brust nach oben – alles bei 180°C Ober-/Unterhitze). Hat gepasst, das Fleisch war saftig und zart.

Die Beifuß-Soße habe ich schon am Vorabend zubereitet. Über etwas mehr als 6 Stunden köchelte alles vor sich hin und reduzierte von 6 auf weniger als 1 Liter. Die Soße war tatsächlich so dermaßen lecker, dass ich den Topf direkt wieder in den Schrank hätte stellen können. Reste? Fehlanzeige. Welch ein Kompliment.

Bei den Beilagen bin ich dem oben verlinkten Grundrezept treu geblieben: Es gab Kartoffelklöße aus gekochten Kartoffeln, Cranberry-Rotkohl (den hab ich aauch am Vortag vorbereitet) und glacierte Maronen.

Als Vorspeise hatten wir zudem ein Rote Bete Carpaccio mit jungem Spinat-Salat und als Nachtisch gab es eine Panna Cotta mit leicht gesüßtem Himbeerpüree.

Die Weinbegleitung war ein Malbec, den mir der liebe Gregor von Le Sommelier wie immer treffsicher empfohlen hatte. Großartig.

Die Runde war toll, das eine befreundete Paar hatte ich schon viel zu lange nicht mehr getroffen, super Gespräche und on-top das leckere Essen… zack, schwupps und schon war der Abend vorbei. Und der kleine Herbstblues, der mich momentan etwas erwischt hat, war den ganzen Abend kein Thema.

Leute, das war ein wunderschöner Abend, ich danke Euch. Dafür stehe ich gern ein paar Stunden hier fast schon Tage in der Küche.