Osterlamm 2013 zwischen Frühling und Winter

Es war Ostern 2013 und endlich kamen wir mal wieder in größerer Runde zusammen, um gemeinsam ein leckeres Essen zu genießen.

Nach meinen Ei-im-Förmchen-Oster-Experimenten suchte ich nach einem Menü rund um einen Festtagsbraten…

Bei der Zusammenstellung der Menüfolge fiel, ganz klassisch für die Osterzeit, die Wahl sofort auf einen Lammbraten. Damit war das Hauptgericht gesetzt.

Da wir je mittlerweile zumindest meteorologisch im Frühling angekommen sind, wollten wir eine leichte, frühlingshafte Vorspeise dazu wählen. Bei einem fetten Braten sollte sie ja auch nicht zu massig sein. Zunächst dachte ich an einen kleinen Salat, bis mich meine Kollegin auf eine russische Sommersuppe brachte: Okroschka. Das klang so interessant, das musste ausprobiert werden…

Tja, beim Nachtisch wollten wir dann etwas Gebäck mit Vanillesoße auftischen und dachten dabei an die Kuchenformen in Lamm- und Hasenform. Aufgrund des Schneetreibens vorm Haus haben wir aber spontan um entschieden und einen winterlichen Apfelstrudel (aber ohne Zimt) zur Vanillesoße gebacken.

Somit ergab sich für unser Ostermenü “Lamm zwischen Frühling(-ssuppe) und Winter(-strudel)” die folgende Reihenfolge:

Vorspeise: Russischer Frühling – Okroschka
Hauptspeise: Kräuter-Lammkeule mit Schmorgemüse und Grünen Bohnen im Speckmantel
Nachtisch: Winterlicher Apfelstrudel auf Vanillesoße

Eine sicherlich eher unkoventionelle Zusammenstellung, die aber zum Wetter dieses Jahres passte, irgendwie doch gut zusammen passte und uns einen gelungenen Ostertag beschert hat.