Rosenkohl mal spießig

Rosenkohl ist ja nicht jedermanns Ding. Diese Zubereitung ist nicht nur optisch ansprechend und der Rosenkohl behält Biss, da er nicht im Wasser verkocht, er kommt auch gut bei Rosenkohlverweigerern an.

Hochsaison hat der Rosenkohl zwischen November und Januar, aber auch jetzt noch gibt es richtig frisch geernteten auf dem Markt. Neulich habe ich bei einer Wanderung bei Bonn auch mal gesehen, wie er wächst, nämlich seitlich von langen Stielen abgehend. Handy sei Dank, konnte ich das gleich mal als Bild festhalten (s. Galerie).

Rosenkohl
Salz
Pfeffer
Zucker
Olivenöl
Balsamico Essig
frischen Parmesan Käse

Beilage:
Lachssteaks
Safran
Salz
Butter

Ein wenig Fleißarbeit liegt in der Vorbereitung:

Die Röschen putzen, d.h. von den äußeren Blättern befreien und unten den Strunk sauber begradigen. Dann die Röschen mittig halbieren und mit der Schnittfläche in gleicher Richtung auf einen Spieß auffädeln. PS: Die kleinen Dinger sind echt kompakt und stabil, so dass mir Holzspieße nicht stabil genug waren und ich die aus Metall verwendet habe.

Mit der Schnittfläche nach oben in eine feuerfeste Form oder auf Backpapier auf das Backblech bzw. Rost legen.
Die Schnittflächen mit Salz, Pfeffer und Zucker bestreuseln, mit etwas Olivenöl benetzen und je ein wenig dunklen Balsamicoessig (möglichst dickflüssig) darüber tröpfeln.

Nun wandern die Spieße für ca. 15 (ggf. auch 20) Minuten in den auf 160°C vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze). Einfach mal ein Auge darauf haben.

Als finalen Kick vor dem Servieren noch mit frisch geriebenem Parmesan besteuseln.
Alternativ mit dem Parmesan noch einmal kurz unter den Grill und gratinieren.

 

Dazu gab es ein Lachssteak (kurz meliert und bei mittlerer Hitze in der Pfanne in Butter gebraten) mit Safranbutter (Butter mit Safran und Salz schmelzen und noch etwas ziehen lassen).

Idee: Die Spieße allein kann ich mir auch gut als Vorspeise vorstellen…