Spaghetti alla carbonara

Herzhaft sättigende Spaghetti Variation, die sagenhaft einfach zuzubereiten ist. Die Menge ist für 2-3 Normalesser zum Sattessen, bzw. für 4 Personen als Primi Piatti.

Für 2-4 Personen
400g Spaghetti
150g Guanciale bzw. Pancetta (Speck)
50g Parmesan (Käse)
50g Pecorino (Käse)
2-3 Eier (nach Größe)
Ca. 40g Butter
2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer

Bei einfachen Gerichten steht und fällt der Erfolg mit der Qualität der Zutaten.

Streng genommen ist wird dieses Gericht traditionell mit Guanciale, einem ganz speziellen italienischen Speck, zubereitet. Den bekommt man aber nicht überall, deswegen habe ich hier auch mit einer Notlösung, dem „Pancetta“ (auch ein italienischer Speck), gearbeitet. Bitte aber nicht durch deutschen Frühstücks-Speck ersetzen, das Gericht wäre ein anderes!

Die Kombination der beiden italienischen Hartkäse Parmesan (aus Kuhmilch) und Pecorino (aus Schafsmilch) empfinde ich als Gewinn, hier weiche ich vom Traditionsrezept ab, in dem nur Pecorino verwendet wird. Die Käse sollten natürlich frisch vom Stück gerieben werden.

Optimal sind zudem frisch selbstgemachte Nudeln, dann braucht man allerdings etwas mehr Zeit.

Vorbereitung: Käse reiben, Speck in feine Streifen schneiden, Eier in eine Schale aufschlagen und verquirlen sowie die Knoblauchzehen schälen und halbieren.

In einer Pfanne bei kleiner Hitze die Butter zerlassen, Knoblauch und Speck hinzugeben und leicht anschwitzen. Der Speck soll nicht knusprig werden oder gar verbrennen. Ein ganz klein wenig Farbe soll er aber schon bekommen.
Nebenbei die Nudeln in kochendem Salzwasser zubereiten.
Wenn der Speck fertig ist, noch kurz die Knoblauchzehen entsorgen (sollten nur etwas Aroma geben). Gleichzeitig sollten auch die Nudeln soweit sein. Diese abgießen und zum Speck in die Pfanne geben, Pfanne dabei vom Herd nehmen. Die Eier, die Hälfte des Käses und Pfeffer hinzu und alles ordentlich vermengen, so dass die Nudeln mit Ei und Käse benetzt sind. Schließlich noch den Rest des Käses untermischen und schnell auf vorgewärmten Tellern servieren.

Dazu passt übrigens wunderbar ein eiskaltes Glas Cola.
Gab es da Anfang der 80er nicht mal so einen Song von Spliff… 😉