Süßkartoffelsuppe

Es ist immer wieder unglaublich, wie einfach und schnell zuzubereiten verdammt leckere Gerichte sind. Genauso ist es mit dieser Suppe. Toller Geschmack im Mund und zudem auch (ersetzt man den Schmand entsprechend) vegan. Irgendwie hab ich Süßkartoffeln immer mehr im Herbst eingesetzt, aber zu unrecht. Die schmecken immer.
Die Kokosmilch kommt geschmacklich sehr dezent hervor. Wer sie gar nicht mag, verwendet einfach mehr Brühe oder Wasser.
Gekocht habe ich sie das erste Mal im Rahmen meines 3-Gänge Frühsommermenüs 2016.

für 4 Portionen
2-3 (ca. 600g) Süßkartoffeln
400ml Kokosmilch (1 Dose)
200ml Gemüsebrühe
2 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Stück frischer Ingwer
3El Schmand
Zitrone
Salz
Pfeffer
neutrales Öl
Garnitur:
Kirschtometen
Petersilie

Zuerst muss etwas geschnippelt werden: Süßkartoffeln schälen, abspülen und grob in Würfel schneiden. Die Suppe wird später püriert, also muss es nicht schön sein, so werden die Kartoffeln nur schneller gar.
Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer ebenso kleinschneiden (natürlich vorher schälen etc.).
Alles in einem ausreichend großen Topf in etwas Öl anschwitzen, ein paar Röstaromen sind erwünscht. Dann Kokosmilch und Brühe zugießen, aufkochen und dann ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
Nun kommt der Pürierstab zum Einsatz. Wenn eine fein pürierte, cremige Suppe entstanden ist, wird mit Schmand, Salz, Pfeffer und Zitrone (also dem Saft davon) abgeschmeckt.

Zugegeben, die Suppe sieht nicht besonders spektakulär aus, eben wie ein Brei. Deswegen braucht es noch etwas für die Optik. Hier haben wir geviertelte Kirschtomaten und etwas Petersilie verwendet, aber auch eine Sahnehaube mit Croutons oder Kürbiskerne und Kürbiskernöl wären beispielhaft verwendbar.

Eine prima Basis für lustige Kreationen.