Ei-„Muffins“ zum Frühstück

Ostern 2017, ein paar Freunde kamen zum Frühstück, na ja okay, eher zum Brunch. Natürlich gehören Ostern Eier auf den Tisch aber ich musste feststellen, dass ich noch immer nicht genug Eierbecher für alle Besucher habe. Also fix improvisieren. Ich hab diese „Muffins“ schon oft in verschiedensten Variationen aufgetischt, aber nun auch mal dokumentiert.

Dieser Beitrag ist weniger ein Rezept als eine Inspiration für Euer nächstes Brunch.

für 12 „Muffins“
12 Scheiben Toastbrot
8 Eier
100g Speck o.ä.
Salz
Pfeffer

Man nehme eine Muffin-Backform und fette die Mulden mit je zwei Tropfen Öl aus.

Rinden vom Toastbrot abschneiden und die Scheiben mit einem Nudelholz plattwalzen.

Die plattierten Toast-Scheiben in die Formen einpassen.

Den Speck in einer Pfanne kross ausbraten, herausheben, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und kleinschneiden.

Eier aufschlagen, verquirlen, Salz (wenig, der Speck ist salzig) und Pfeffer zugeben (evtl. zudem Paprika- und Chiliflocken).

Speck in die 12 Förmchen verteilen und mit der Eimasse auffüllen.

Bei 140°C in den Ofen, bis das Ei die gewünschte Konsistenz hat (etwa 8-10 Minuten).

 

Schöner Nebeneffekt: Niemand muss allein am Herd stehen und für alle Spiegel- oder Rührei produzieren.

 

Charmanten Brunch.

 

Evolutionen:

  • Wer es besonders schön machen will, der verquirlt die Eier nicht, sondern nimmt 12 Stück, trennt sie zunächst, gibt in die Förmchen jeweils ein Eigelb und füllt mit Eiweiß auf (Rest anderweitig verwenden). Jetzt den Garpunkt so abpassen, dass das Eigelb noch leicht flüssig ist.
  • Lest mal meinen Beitrag über Oeuf en cocotte, nur um ein paar Alternativen zum Speck aufzuzeigen. Man kann sich hier bezüglich Beigaben und Aromaten richtig schön austoben.
  • Etwas mehr Brot? Nehmt einfach Sandwich Scheiben, die sind etwas größer.