Pfefferrippe – Dicke Rippe – geschmort

28. Oktober 2018
Jörg

Wenn es draußen kälter wird, beginnt die Zeit der Braten und Schmorgerichte.
Die Dicke Rippe stammt aus der Schweinebrust, hat etwa 20% Fettanteil und kommt zumeist mit Knochen (Rippen). Vom Fleischer meines Vertrauens bekam ich ein fertig mit Pfeffer eingeriebenes Prachtstück (Pfefferrippe). Durch die mittige Fettschicht bleibt das Fleisch herrlich saftig. Ein echt unterschätzter Sonntagsbraten, der zudem ganz einfach zuzubereiten ist.

1,5kg Dicke Rippe
1 Flasche Dunkelbier
2 Zwiebeln
2 Karotten
1kl Dose Tomaten
100-150ml Sahne
1EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Öl zum Braten

Den Backofen schon mal auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zwiebeln abziehen und würfeln, Karotten putzen und kleinschneiden.

In einen Bräter (oder große, schwere Pfanne) das Fleisch in wenig Öl scharf auf der Rippenseite anbraten, dann auch kurz die Seiten und die Pfeffer-Oberseite anschwitzen (Den Pfeffer nicht verbrennen lassen, wird bitter). Fleisch aus dem Bräter heben und beiseitestellen.

Im gleichen Fett die Zwiebeln und Karotten anschwitzen. Wenn sie anfangen Farbe zu nehmen Gemüse an die Seite schieben und das Tomatenmark für eine Minute mit anschwitzen. Sodann mit dem Dunkelbier ablöschen und etwas reduzieren lassen. Dosentomaten zugeben, einmal aufkochen, die Pfefferrippe mit dem Knochen nach unten daraufsetzen und ohne Deckel für 1,5 Stunden im vorgeheizten Ofen schmoren.

 

Nach dieser Zeit den Braten aus der Soße heben, Knochen rausdrehen (das Fleisch sollte vom Knochen fallen), in Alufolie wickeln und im auskühlenden Ofen bei offener Tür ruhen lassen.

Die Soße absieben, in einem Topf etwas reduzieren, Sahne zugeben und abschmecken. Wir wollten sie etwas dickflüssiger haben, darum haben wir einen Teil der abgesiebten Karotten wieder zugegeben und mit dem Mixstab püriert.
Noch dicker wird es mit in Wasser verrührter Speisestärke, falls gewünscht.

 

Die Dicke Rippe aufschneiden und auf einem Soßenspiegel mit den Beilagen servieren.

Als Beilage gab es bei uns Kartoffeln und grüne Bohnen. Ein Gedicht!

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Beste Grüße Jörg

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