Quinoa-Taboulé

Eine Hipster-Variation des klassischen Taboulé Salats (auch Tabouleh), der seinen Ursprung im Libanon hat. Normalerweise wird er auf Basis von Bulgur (oder Couscous) gemacht. Diese Version soll aber weniger den Hipstern unserer Zeit gerecht werden sondern eine glutenfreie Variante dieses leckeren Salates darstellen. Bei den Zutaten gibt es etwas Spielraum, aber eine Sache ist echt wichtig: Taboulé muss grün sein, also viel frische Petersilie und Minze. Der Salat spielt mit den Geschmacksnerver irgendwo zwischen süß, sauer, frisch, würzig und ggf. scharf. Diese Version schmeckt lauwarm frisch zubereitet aber auch nach 2 Tagen noch als kalte Salatbeilage.

Beilage für ca. 2-4 Personen:
100g Quinoa
200ml Gemüsebrühe
3 Tomaten
8 Stängel glatte Petersilie
4 Stängel Minze
0,5 Zitrone (Saft)
2 Frühlingszwiebeln
2EL Grenadinesirup
0,5-1TL Ras el-Hanout
ggf. Chili
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zuerst Quinoa garen
Ich habe zu Quinoa bereits etwas Warenkunde im Rezept Linsen-Quinoa-Hühnchen-Goji-Salat betrieben. Er wird zuerst im Sieb unter warmen Wasser gewaschen und dann in doppelter Menge Flüssigkeit (hier in Gemüsebrühe) einmal kurz aufgekocht. Die Temperatur auf fast kleinste Stufe runterdrehen und ca. 20 Minuten ziehen/quellen gelassen, bis die Flüssigkeit aufgenommen worden ist.

 

Nebenbei die Tomaten kreuzweise einschneiden, kurz in einen Topf mit kochendem Wasser tauchen (die Haut beginnt sich zu lösen), kalt abschrecken und die Haut abziehen. Nun vierteln, Strunk und Kerne entfernen und entsorgen und schließlich das verbleibende Fruchtfleisch fein würfeln.

Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Petersilie und Minze waschen, Blätter von den Stielen (diese können entsorgt werden) abstreifen und fein hacken (Menge evtl. nach Gusto anpassen).

 

Alles zusammen in einer Schale vermengen und mit Ras el-Hanout, Grenadinesirup, Zitronensaft, Chili, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit etwas Olivenöl kann man dann noch die Sapschigkeit etwas erhöhen (wenn gewollt).

 

PS: Ras el-Hanout ist eine Gewürzmischung aus bis zu 25 Zutaten, häufig vertreten sind: Muskatnuss, getrocknete Rosenknospe, Zimt, Macis (Muskatblüte), Anis, Curcuma, Veilchenwurzel, Chili, Lavendelblüte, Pfeffer, Ingwer, Nelke, Piment, Kardamom, Galgant, Kreuzkümmel, Kümmel und Rosenpaprika.