One Pot Pasta mit Huhn

30. Mai 2016
Jörg

Gefühlt hat sich schon jeder an diesem Zubereitungsansatz probiert, es gibt zig Variationen im Netz und auch zwei liebe Freundinnen haben gerade erst positiv über ihre Versuche berichtet. Da hab ich beschlossen: ich will auch mal. Wie so viele konnte auch ich mir nicht vorstellen, dass das klappt und sogar noch schmeckt…

One Pot - Alles gleichzeitig in einem Topf

Der Ursprung ist wohl bei Martha Steward, einer US Moderatorin/Köchin zu finden. Das Grundprinzip ist, alle Zutaten, also Nudeln und Beigaben, gleichzeitig in einem einzigen Topf zu garen.

Martha Stewards Rezept bedient sich der klassisch italienischen Aromen. Meine Bekannten hatten mit Lachs experimentiert und das wollte ich auch, jedoch hatte ich einen Nicht-Fisch-Esser zu Gast und habe auf eine Hühnchenvariation umgeschwenkt.

für 4 Personen
500g Spaghetti
250g Kirschtomaten
500g Hähnchenbrust
200g Spinat
3 Karotten
600ml Gemüse-/Geflügelfond
200ml Wasser + Wasser nach Bedarf
1/2 Brokkoli
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Chili
Pfeffer
Salz
Zucker
2EL Crème Fraîche
Parmesan

Alles bis auf Spinat und Crème Fraîche putzen, mundgerecht schneiden und sortiert in den Pot geben. Lasst die Gäste reinschauen und legt erst dann los. So sehen Sie den One-Pot-Gedanken.

Einmal die Flüssigkeit aufkochen, dann bei mittlerer Hitze etwa 10-12 Minuten köcheln lassen (das ist abhängig von den verwendeten Spaghetti, einfach Packungshinweise beachten). Dabei immer wieder umrühren, besonders am Anfang, denn sonst setzen die Nudeln am Boden an und können zudem unschön verkleben. Schaut Euch an, wie die Nudeln die Flüssigkeit aufsaugen und gebt ggf. noch etwas nach. Auch das hängt von den Nudeln und den eigenen Vorlieben ab.

Spinat unterheben, Crème Fraîche unterrühren und abschmecken (ggf. auch mit etwas Zitrone).

Das Prinzip One-Pot funktioniert, die Variationsmöglichkeiten sind riesig und es ist ein Happening in der Küche. Ich muss jedoch zugeben, dass ich lieber – italian style – meine frisch selbstgemachten Nudeln esse und die Beigaben/Soße separat zugebe. Die Nudeln garten im Topf nach und beim zweiten Auftun, waren sie schon ganz schön weich. Ich präferiere Nudeln al dente, aber dennoch: mal als fixes Nudelgricht zwischendurch ist der One-Pot-Ansatz perfekt. Ich werd bestimmt die Tage eine Lachsversion ausprobieren…

Wie geht es Euch mit One Pot Pasta? Schon mal probiert? Was hab Ihr am liebsten im Pot?

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Schmeckt's ?

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Beste Grüße Jörg

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